Die Pfadfinder unserer Gemeinde packen Weihnachtspäckchen für benachteiligte Kinder in Osteuropa

Vielleicht reichen die guten Taten „unserer“ Eversteiner Pfadfinder nicht ganz für jeden Tag des Jahres. Aber in den letzten zwei Wochen waren sie donnerstags in ihren Gruppenstunden auf jeden Fall mit einer guten Tat beschäftigt. Denn jede der vier Sippen packte gemeinsam einen Schuhkarton mit eigenem, gut erhaltenen Spielzeug, einigen praktischen Dingen wie Zahnbürsten oder Schulmaterial und einer liebevoll gestalteten Weihnachtskarte. Jeder Pfadfinder brachte dafür etwas von zu Hause mit und gemeinsam wurden die Schuhkartons dann mit Weihnachtspapier beklebt und befüllt.
Dabei rückte erneut ins Bewusstsein, wie groß doch das Geschenk ist, dass Gott uns mit der Geburt seines Sohnes an Weihnachten gemacht hat, und wie wichtig es ist, etwas von dieser Liebe weiterzugeben – auch in Form eines Weihnachtspäckchens an ein armes Kind.

Eine kleine Abordnung der Pfadfinder brachte die Geschenke im Rahmen der Organisation „Kinder helfen Kindern“ dann zur Bäckerei Westbomke, von wo aus die Päckchen schon kurz darauf ihre Reise zu benachteiligten Kindern in Osteuropa antraten.

 

Sara Meseck und Emilia Thönnissen, die Initiatoren der Pfadfinder-Aktion, bei der Abgabe der Weihnachtspäckchen in der Bäckerei.

 

Baptistisches Pfadfinderlager in der Rühler Schweiz

   

Tagelang wanderte der Blick immer wieder zur Wettervorhersage. Nach einer langen Schönwetterperiode sollte es ausgerechnet am letzten Augustwochenende kühl und regnerisch werden. 

Was tun? Das geplante Lager des Eversteiner Stammes – der Pfadfinder aus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Holzminden - verschieben? „Wir sind doch keine Plastikpfadfinder“ war die einhellige Meinung der Kinder und Jugendlichen, die sich schon so auf das gemeinsame Wochenende gefreut hatten. Und so entschied die Lagerleitung, die zum ersten Mal hauptsächlich in den Händen zweier 15-jähriger Pfadfinderinnen lag, das Lager wie geplant stattfinden zu lassen. Und eben noch ein paar Decken für die ersten kalten Nächte des Spätsommers einzupacken.
Kalt war es nachts wirklich, aber das tat der guten Stimmung von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag keinen Abbruch. 23 Teilnehmer(innen) im Alter von 7 bis 25 Jahren erlebten mit ihren Sippenführern ein buntes Lagerleben mit Lagerfeuer und Bogenschießen, einem „Großen Spiel“, bei dem verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten, und im gemeinsamen Zubereiten und Verzehren von kulinarischen Highlights wie Naan-Brot, im Feuer gebackenem Hähnchen im Salzteig, Chai-Tee und über dem Feuer gerösteten Popcorn.

    

In der wunderschönen Natur des Weserberglands, auf der von einem Altpfadfinder freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellten Wiese, entwickelte sich so eine ganz besondere Atmosphäre des entspannten Miteinanders – ein gutes Kontrastprogramm zu dem oft so eng getakteten Alltag der Kinder und Jugendlichen!

Am Sonntagmorgen war der selbstgestaltete Gottesdienst zugleich Höhe- und Endpunkt des Wochenendes. Und dass die Kohten, die traditionellen, schwarzen Zelte der Pfadfinder nach den häufigen Regenschauern dennoch am Sonntag trocken abgebaut werden konnten, empfanden die Mitarbeiter als besonderen Segen!

So ging ein ereignisreiches Lager zu Ende, das in den wöchentlichen Sippenstunden (donnerstags von 17.00 – 18.45 Uhr im Alten Steinbruch am Ortsausgang Holzminden Richtung Fohlenplacken) sicher noch lange Gesprächsthema sein wird.

 

Lager

 

Omas über die Straße bringen ?
Fast jeder hat eine Vorstellung davon, was Pfadfinder so alles machen.
Das reicht von Lagerfeuerromantik bis zu „Omas über die Straße bringen“… -Alles nicht ganz falsch. Aber bei den Pfadfindern kann man noch viel mehr erleben. Spiel, Sport, Handwerk, Musik, Fahrten, Lager und jede Menge Spaß.
Hier sind einige Informationen über unsere Pfadfinderarbeit in der BPS, der Baptistischen Pfadfinderschaft, und die Struktur unserer Pfadfinderschaft in Holzminden, den Stamm „Eversteiner“.

Freiraum und Zeit zum Ausprobieren
„Learning by Doing“ also Lernen durch praktisches Tun heißt ein wichtiger Grundsatz pfadfinderischer Arbeit. Im Gegensatz zum hauptsächlich theoretischen Lernen in der Schule sind Pfadfinder in der glücklichen Lage, Freiraum und Zeit zum Ausprobieren zu haben. So essen die Pfadis z.B. nicht einfach nur, sie lernen, selber zu kochen. Das sind Lernerlebnisse, die sich einprägen.

Das Kleingruppensystem
Sippen – also kleine Gruppen Gleichaltriger erleichtern es, Freundschaften zu schließen, Vertrauen zu fassen und tragfähige Beziehungen zu bauen. Der Einzelne entdeckt seine Stärken, entwickelt sie und fördert so das ganze Team. Die Struktur in unserem Pfadfinderstamm ist altersmäßig und inhaltlich gegliedert. Jede Altersstufe hat eine Sippe und eine typische Bezeichnung.

... ausführliche Informationen in der PDF

 

Wann und wo wir uns treffen ?
Wir treffen uns regelmäßig Donnerstags um 17:00 Uhr mit allen Sippen und Altersstufen. Wir starten unsere Zeit meist gemeinsam, dann geht es in die einzelnen Altersstufen. Die Sippenstunden enden dann um 18:45 Uhr. In der Zeit zwischen den Oster- und den Herbstferien treffen wir uns gleich in unserem alten Steinbruch im Rumohrtal. Dort sind wir dann, egal bei welchem Wetter, gemeinsam draußen. Zwischendurch sind wir aber auch mal an Wochenenden, über Feiertage oder in den Ferienzeiten länger unterwegs, auf Stammeslagern, Regionallagern, Bundeslagern oder auf einer Fahrt im In- und Ausland.
Von den Herbst- bis zu den Osterferien, also im Winterhalbjahr, treffen wie uns im Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Holzminden, Fürstenberger Straße 43.

Wie Sie Kontakt zu uns aufnehmen können ?
Wenn Sie Fragen haben, Ihr Kind vielleicht einmal mit dabei sein möchte, können Sie gerne zu unserer Stammesführung Kontakt aufnehmen.
Stammesführung: D. Czech / Tel. Nr.: 05531/ 41 96

www.bps-pfadfinder.de

 

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