Der Elternkurs

In den letzten Wochen herrschte nach dem Gottesdienst immer rege Geschäftigkeit in den Gemeinderäumen. Da wurde eine Art „Kino“ im Seminarraum aufgebaut und im Foyer wurden die Tische gedeckt und mit wunderschönen Basteleien dekoriert. 

 „Wozu das alles?“ wird sich mancher gefragt haben.
Vom 29. Januar bis 26. Februar fand an jedem Montagabend der Elternkurs statt, ein Projekt für Eltern von 0 bis 10-jährigen Kindern. Dabei ging es darum, den Eltern praktische Leitlinien für eine Erziehung auf christlicher Basis vorzustellen und ihnen so zu vermitteln, dass Gottes Wort auch für ihr Leben und die Erziehung ihrer Kinder eine Relevanz hat. Daneben wurde viel Wert auf den gegenseitigen Austausch und das Aufbauen von Beziehungen untereinander gelegt.

Und so füllte sich an jedem dieser Abende unser Foyer mit insgesamt 20 Eltern, allein oder zu zweit, zu unserer Gemeinde gehörend oder von woanders her kommend. Sie alle wurden herzlich empfangen von den schön dekorierten Tischen mit kleinen Willkommensgeschenken und einem herrlich duftenden Essen, zu dem viele Hände aus dieser Gemeinde beigetragen haben.

 

Der Abend begann nach einer kurzen Begrüßung mit dem gemeinsamen Essen, ein sehr wichtiges Element, um den Eltern Wertschätzung zu vermitteln, sie ein bisschen zu verwöhnen und das gegenseitige Kennenlernen zu erleichtern. Die Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigen, dass wir hier voll ins Schwarze getroffen haben!

Danach begaben wir uns alle in den Seminarraum, um den Filmbeitrag zu einem der Erziehungsthemen anzuschauen. Dabei ging es u.a. um das Fundament für ein gelingendes Familienleben und um den „Liebestank“ unserer Kinder, der auf vielfältige Weise gefüllt werden kann. Außerdem behandelten wir die Themen „Grenzen setzen“, „Umgang mit Konflikten“ und „Werte vermitteln“.

 

In den anschließenden Gesprächsrunden in zwei Kleingruppen vertieften wir das Gelernte, verknüpften es mit unseren eigenen Erfahrungen und tauschten wertvolle Tipps untereinander aus. Hier war es sehr hilfreich, dass das Alter der Kinder, deren Eltern teilnahmen, vom Baby- bis ins Teenageralter reichte, und somit ein reicher Erfahrungsschatz zum Weitergeben vorhanden war.

Die Abende waren geprägt von einer offenen Atmosphäre und einem regen Austausch untereinander. Da war es schade, dass so manches Gespräch beim Essen oder in der Pause unterbrochen werden musste, um den Zeitplan einzuhalten. Denn schließlich  galt das Versprechen: Um 21.30 Uhr machen wir pünktlich Schluss!

Um diesem Bedürfnis nach gegenseitigem Austausch entgegenzukommen, planen wir nun noch ein „Familien-Abschlussfest“ am Sonntag, 11. März zusammen mit den ganzen Familien. Hier gibt es dann viel unverplante Zeit zum Reden, und auch die Kinder und dazugehörigen Partner bekommen so die Möglichkeit, die anderen  und auch unsere Gemeinde kennenzulernen.

Insgesamt konnten wir in der ganzen Zeit über Gottes Wirken staunen.  Die  überraschend hohe Teilnehmerzahl  (zwei weiteren Interessenten musste sogar noch abgesagt werden), der reibungslose Ablauf der Essensvorbereitungen mit so vielen verschiedenen Helfern, die Offenheit der Teilnehmer und die fröhliche  Atmosphäre an den Abenden waren spürbare Zeichen des Wirken Gottes. Wir sind Gott sehr dankbar dafür!

Silke Meseck

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