So sehr hat Gott die Welt geliebt…

Premiere des Adonia-Musicals „Isaak“ füllt die Stadthalle Holzminden

 

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, so dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das Ewige Leben haben.“ Mit diesem bekannten Bibelvers aus dem Johannesevangelium begann das Adonia-Musial „Isaak – So sehr geliebt“ am Mittwochabend, dem 10. April 2019.

In einer schlichten und dadurch umso eindrucksvolleren Kulisse entfaltete sich vor den Augen der über 800 Zuschauer ein biblisches Familiendrama voller Liebe und Vertrauen. Abraham, Glaubensvorbild aus dem Alten Testament, ist mit seinem Sohn Isaak auf einer dreitägigen Reise. Unterwegs erfährt Isaak von den vielen Gotteserfahrungen seines Vaters und warum dieser auch jetzt noch Gott vertraut, wo alles aussichtslos erscheint.

Abraham & Isaak  Die Reise

Durch den mehrstimmigen Chor, die 7- köpfige Life-Band, die Liedtexte und die Theater- und Tanzszenen wurden die Zuschauer mit hineingenommen in das Leben Abrahams, das sich immer wieder um die Frage drehte „Vertraue ich Gott?“. Dabei bot das ereignisreiche Leben dieser biblischen Person Stoff für viele aktuelle Bezüge zur heutigen Welt. Themen wie Konsumorientiertheit und Gewinnmaximierung, Fremdenfeindlichkeit und Leihmutterschaft gab es auch schon zu Abrahams Zeiten und zeigten so einmal mehr, dass die Bibel auch heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Ideenreich und kreativ setzten die Akteure diese Themen in Szene. So wurde beispielsweise der Streit um die Wasserressourcen durch den Einsatz von Getränkekisten als Percussion-Instrumente symbolisiert, die den Chor bei den Textzeilen „Optimieren, maximieren, Konkurrenz eliminieren. Nie, nie, nie genug!“ lautstark unterstützen.

Der Streit um das Wasser

Nach etwa einer Stunde strebt das Stück dann seinem Höhepunkt zu. Die Aufforderung an Abraham, seinen Sohn Isaak zu opfern, steht nach wie vor im Raum und die Verzweiflung Abrahams („Es bricht mir das Herz. Ein lähmender Schmerz. Vertrau ich mir selbst oder schenk ich dir Glauben?“ singt der Chor) geht wohl jedem Zuschauer unter die Haut. Da wird als Schattenspiel ein Kreuz über die Bühne getragen und plötzlich wird klar, dass wohl auch Gott, der Vater so gelitten haben muss, als er seinen Sohn Jesus für diese Welt geopfert hat. Damit schloss sich der Kreis zu dem eingangs zitierten Bibelvers und leitete gleichzeitig die glückliche Wendung für Abraham und Isaak ein. Gott verhindert Isaaks Tod und Abraham kann voller Dankbarkeit mit dem Chor singen „Unmöglich ist bei Gott unmöglich.“

Unmöglich ist bei Gott unmöglich

Man nahm es den 70 Akteuren im Alter von 12 bis 19 Jahren ab, dass sie sich intensiv mit der Thematik des Stückes beschäftigt hatten. Nach nur drei Tagen im Probencamp in Dassel zeigten sie beeindruckende Performances bei Musik, Gesang und Sologesang, Schauspiel und Tanz.

Adonia e.V. bietet diese Musicalcamps für Kids und Teens in den Ferienzeiten in ganz Deutschland an. Parallel zu der derzeitigen Teens-Tournee in Südniedersachsen treten bundesweit weitere 40 Projektchöre in insgesamt 160 Konzerten auf, dabei tragen im Hintergrund ca. 1000 Ehrenamtliche zum Gelingen bei. Hier gilt der Dank auch der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Holzminden und dem Verein zur Förderung des christlichen Gemeindelebens e.V., die das Konzert in der Stadthalle nun schon zum 9. Mal ermöglicht haben. Der Projektchor Südniedersachsen, in dem auch 15 Holzmindener beteiligt waren, verabschiedete sich nach einer Übernachtung in Gastfamilien am Donnerstagmorgen für das nächste Konzert. Nach drei weiteren Auftritten in Extertal, Hildesheim und Bückeburg werden die Teens dann am Samstagabend erschöpft, aber erfüllt, in ihre Heimat zurückkehren. Und sich gleich wieder für Adonia 2020 anmelden, denn die Camps sind schon fast wieder ausgebucht!

 

 

Musical in Holzminden: „Isaak – so sehr geliebt“

Auftritt des Adonia-Teens-Chores am 10. April um 19.30 Uhr in der Stadthalle Holzminden

Adonia Chor 

Drei Tage soll die Reise dauern. Für den kleinen Isaak ist es ein Abenteuer. Für seinen Vater Abraham ist es die schwerste Prüfung seines Lebens. Denn nur er weiß, dass seinem Sohn in Morija der Tod droht. Wird das Leben seines heiß geliebten Sohnes gerettet werden?

Isaak und Chor

Dieses biblische Familiendrama voller Liebe und Vertrauen wird vom Adonia-Team auf moderne Weise in Szene gesetzt. Theater und Tanz, eine hochkarätige Projektband, ein großer Chor und 13 begeisternde Musical-Songs – das ist Adonia.

Adonia Chor

Die 70 Teenager im Alter von 12 bis 19 Jahren gehen nach intensiver Vorbereitungszeit zu Hause und einem viertätigen Trainingscamp in Dassel auf Tournee. In vier aufeinanderfolgenden Konzerten in Südniedersachsen begeistern sie Jung und Alt durch ihre hohe Motivation und Professionalität. Dabei ist es sicher besonders reizvoll für das Holzmindener Publikum, dass hier die Premiere stattfindet.

Zeitgleich touren 40 weitere Projektchöre durch ganz Deutschland, um diese Geschichte um Liebe und Vertrauen insgesamt 160 mal auf die Bühne zu bringen.

Der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Holzminden und dem Verein zur Förderung des christlichen Gemeindelebens e.V. ist es gelungen, einen der Projektchöre in die hiesige Stadthalle zu holen und lädt am Mittwoch, 10.04.19 um 19.30 Uhr ganz herzlich dazu ein!

Der Eintritt ist frei; es wird um Spenden zur Kostendeckung des gemeinnützigen Vereins Adonia e.V. gebeten, der seit 2001 diese wichtige Jugendarbeit im kirchlichen Raum mit einem kleinen hauptamtlichen Team und mehr als 1000 Ehrenamtlichen durchführt. Weitere Infos und alle übrigen Konzerttermine gibt es unter www.adonia.de.

Fundiert und kurzweilig informierte Ingo Krause über die „Herausforderung Smartphone“.

Das Smartphone und damit verbunden der allgegenwärtige Zugang zum Internet bietet eine Menge Möglichkeiten, aber eben auch Gefahren, gerade für Heranwachsende. Darauf wies Ingo Krause, Schulleiter der August-Hermann-Francke Gesamtschule Detmold und selbst vierfacher Vater hin.

Er war der Einladung des „Vereins zur Förderung des Christlichen Gemeindelebens e.V.“ gefolgt und bot in unseren Gemeinderäumen einen fundierten Einblick in die Welt des Smartphones mit seinen Chancen und Risiken. In einem ca. einstündigen Vortrag, unterlegt mit vielen anschaulichen Grafiken und Bildern, bot Ingo Krause zunächst einen allgemeinen Überblick über die digitale Revolution und wie „Online“ unsere Welt und die unserer Kinder und Jugendlichen verändert.
Daran anschließend ging es ihm um eine Beurteilung dieser Entwicklung und um Handlungskonsequenzen. Das Smartphone erfüllt viele unserer menschlichen Bedürfnisse, so z. B. das Bedürfnis nach Anerkennung durch das Posten von Fotos und Kommentaren auf den sozialen Netzwerken, das Bedürfnis nach Belohnung durch kleine Erfolgserlebnisse bei Handy-Spielen und vieles mehr. Dies birgt natürlich ein Abhängigkeitspotential, dem gerade sehr junge Smartphone-Nutzer ungeschützt ausgesetzt sind. Hier brauchen Kinder und Jugendliche unbedingt Eltern, die nicht wegschauen, sondern die sich intensiv mit der Smartphone- und Internetnutzung ihrer Kinder befassen und altersgerechte Regeln aufstellen, absprechen und durchsetzen. Auch das Schaffen von nicht-virtuellen Alternativen wie gemeinsame Unternehmungen in der realen Welt gehören dazu: Zum Schutz der Kinder -  nicht nur gegen Missbrauch und Mobbing - sondern auch für eine ganzheitlich gesunde Entwicklung hin zu reifen Erwachsenen.

Sehr differenziert und lebensnah machte Ingo Krause, dem man die langjährige Erziehungserfahrung mit den eigenen fast erwachsenen Kindern abspürte, Mut, sich der digitalen Revolution im Kinderzimmer zu stellen. Man kämpfe nicht gegen die Medien, sondern um sein Kind, so seine Aussage. Und dafür lohne es sich allemal, hier viel Zeit, Kraft und Geld zu investieren.

In der anschließenden Diskussionszeit bei Kaffee und Kuchen konnte der Referent weitere Fragen aus seinem reichen Erfahrungsschatz als Schulleiter und Vater beantworten und gab auch Raum für Diskussionen unter den Teilnehmern. Hier konnten auch die Eltern mittlerweile erwachsener Kinder den Teenager-Eltern, die gerade an „vorderster Front“ kämpfen, mit ihren eigenen Erfahrungen in der Rückschau ein Stück Gelassenheit vermitteln. Und so war dieser Nachmittag informativ, zum Nachdenken anregend, aber auch Mut machend, bei diesem Thema nicht aufzugeben.

Medienlust & Medienfrust – Wie umgehen mit Smartphone und Internet?
Vortrag am 19. Januar 2019 in unserer Gemeinde, EFG Holzminden, Fürstenbergerstr. 43.

Das Smartphone ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Es erleichtert unser Leben mit mehreren Millionen möglicher Apps, es ist unser Zugang zu den sozialen Medien und es beantwortet uns mit Hilfe von Google und Co. alle Fragen unseres Alltags.
Dieses kleine Gerät hat einen enormen Einfluss auf unser Leben, unsere Partnerschaften und unser Familienleben. Denn auch Kinder sind von den virtuellen Möglichkeiten fasziniert und beginnen immer früher, um ein eigenes Smartphone zu „betteln“.
Viele Eltern sind verunsichert, wie sie ihren Kindern einen guten Umgang mit dem Smartphone vorleben und beibringen können. Denn einerseits sollte das Kind nicht zu viel mit dem Handy beschäftigt sein, doch andererseits kann man als Eltern auch die „Fear of missing out“ (FOMO), also die Angst, etwas zu verpassen, nicht dazuzugehören, gut verstehen. Geht es einem selbst doch oft genauso.

Dieses Spannungsfeld greift Ingo Krause, Pädagoge und Schulleiter der August-Hermann-Francke Gesamtschule Detmold in seinem Vortrag „Medienlust & Medienfrust – Wie umgehen mit Smartphone und Internet?“  auf.
Am 19. Januar 2019 um 15.00 Uhr wird er in unserer Gemeinde referieren und dabei auch geistliche Aspekte beleuchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen weitere Fragen an den Referenten zu richten und über das Thema zu diskutieren.

Hierzu sind alle Eltern, aber auch Menschen, die ihren eigenen Umgang mit dem Smartphone überdenken wollen, ganz herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. 

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